Perk verarbeitet Beträge in Rechnungen, Bestellungen (POs) und Wareneingängen (GRs) gemäß der für die jeweilige Währung festgelegten Dezimalgenauigkeit nach der ISO 4217. Beispielsweise unterstützen der Japanische Yen oder die Isländische Krone keine Dezimalstellen, wohingegen der Tunesische Dinar oder der Kuwait-Dinar jeweils bis zu drei Dezimalstellen verwenden.
Achtung:Dieses Verhalten gilt nur für die Rechnungsverarbeitung.
Bei Ausgaben rundet Perk Beträge unabhängig von der Währung auf zwei Dezimalstellen. Die gewünschte Dezimalgenauigkeit für eine Währung kann nicht festgelegt werden. Perk ermittelt die Anzahl der Einheiten gemäß ISO 4217.
Rechnungs-, Bestell- und Wareneingangsbeträge werden entsprechend den für die jeweilige Währung festgelegten Dezimalstellen angezeigt. Ist die Rechnungswährung beispielsweise japanische Yen, werden die Rechnungsbeträge ohne Dezimalstellen angezeigt.
Wenn Du versuchst, in einem Betragsfeld einen Wert mit mehr Dezimalstellen einzugeben, als für die entsprechende Währung zulässig ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Gibst Du bspw. bei einer Rechnung in Japanischem Yen den Wert 20,5 als Nettopositions-Betrag ein, wird dieser Wert als ungültig markiert, bis Du die Dezimalstelle wieder entfernst.
Betragsfelder in Rechnungen, Bestellungen und Wareneingängen
Die jeweilige Währung bestimmt, wie viele Dezimalstellen in diesen Feldern zulässig sind:
| Rechnungskopf | Rechnungsposition | Bestellkopf und -position | GR-Position |
|---|---|---|---|
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Perk berücksichtigt keine Beträge, die in benutzerdefinierten Feldern enthalten sein können.
Dezimalgenauigkeit bei Berechnungen
Perk berücksichtigt die Dezimalgenauigkeit der Währung bei der Berechnung von Rechnungsbeträgen oder bei Rundungen in der jeweiligen Währung.
Der Artikelpreis wird nicht auf Basis der Währungsdezimalgenauigkeit gerundet. Wenn der Rechnungs-Betrag und der Bestellungs-Betrag eine andere Dezimalgenauigkeit als der Artikelpreis aufweisen, wird bei der Berechnung des Abgleich-Status die Dezimalgenauigkeit angewendet, um das Ergebnis zu runden, wenn der Artikelpreis verwendet wird.
Werden Bestell-, Wareneingangs- oder Rechnungsbetragsdaten über die API (z. B. Perk API oder Integration) importiert und ist die Anzahl der Dezimalstellen größer als in Perk definiert, werden die Beträge arithmetisch gerundet, um die für die jeweilige Währung zulässige Genauigkeit zu gewährleisten. Das heißt, enthält der Betrag nicht die erforderliche Anzahl an Dezimalstellen, fügt Perk Nullen hinzu (z. B. wird 2 bei Währungen mit zwei Dezimalstellen als 2,00 interpretiert). Enthält der Betrag mehr Dezimalstellen als für die Währung zulässig, rundet Perk entsprechend auf oder ab (z. B. wird bei einer Währung mit zwei Dezimalstellen der Betrag 2,543 auf 2,54 abgerundet).
Hinweis: Dezimalrundung gemäß der Währungsgenauigkeit erfolgt nur beim Hochladen oder Aktualisieren der Rechnung. Jegliche Rundung erfolgt nach arithmetischen Prinzipien.
Vorsicht: Wenn Perk AI die Währung falsch erkennt (z. B. aufgrund von Lesbarkeitsproblemen o. ä.), muss die Währung gegebenenfalls manuell in der Rechnung angepasst werden. In solchen Fällen können die Beträge in den Dezimaleinheiten der ursprünglich erkannten Währung dargestellt sein – nicht in denen der manuell angepassten Währung.